Winning BLW GmbH verkauft Standorte Remscheid & Penzberg an kanadische Linamar Corporation

Die Winning BLW GmbH, führender Zulieferer von komplexen Präzisionsschmiedeteilen für die Automobil- und Industriebranche, hat im Rahmen ihres laufenden Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung die Produktionsstandorte Remscheid und Penzberg an die kanadische Linamar Corporation veräußert. Die Transaktion ist das Ergebnis eines intensiven und strukturierten Investorenprozesses und sichert die Zukunft beider Standorte sowie der dort beschäftigten Belegschaft.
Winning BLW ist auf die Fertigung hochpräziser Schmiedeteile spezialisiert, die vorrangig in der Pkw- und Lkw-Produktion sowie in industriellen Anwendungen eingesetzt werden. Das Unternehmen befindet sich seit dem 6. Oktober 2025 in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung – eine Folge des tiefgreifenden Strukturwandels im deutschen Automobilmarkt, der zu erheblichen Umsatzeinbußen geführt hatte und eine Antragstellung unumgänglich machte. Mit dem Verkauf der beiden Standorte an die Linamar Corporation, einen weltweit tätigen Automobilzulieferer mit 86 Produktionsstandorten in 19 Ländern, konnte ein strategischer Investor gefunden werden, der mit der Akquisition seine Kompetenzen im Bereich Halbwarmschmieden erheblich ausbauen möchte.
WAYES begleitete die Winning BLW GmbH als exklusiver M&A-Berater auf der Verkäuferseite – von der strukturierten Investorenansprache über den gesamten Transaktionsprozess. In einem anspruchsvollen Automotive-Umfeld konnte gemeinsam mit allen Beteiligten eine tragfähige Lösung für die Standorte und die Belegschaft gefunden werden.
Jan Groß, Robin Bachmayer und Lutz Maschlanka (RSM Ebner Stolz) agierten als Generalbevollmächtigte der Eigenverwaltung, unterstützt durch das Restrukturierungs-Team um Sebastian Müller, ebenfalls von RSM Ebner Stolz. Dr. Jens Schmidt agierte als Sachwalter, unterstützt durch Robert Fliegner und das Team von RUNKEL Rechtsanwälte. Das WAYES-Projektteam bestand aus Falk Schnurbusch, Sebastian Zolondek, Marcel Weist, Anton Lünenbürger, Ramon Frank und Felix Prinzenberg.
Ein starkes Ergebnis für alle Beteiligten – und ein wichtiges Signal für die Beschäftigten an beiden Standorten.